https://disclosure.api.osano.com/customer/6olgHScVkXuZ2jiI/config/4c748263-50e9-4334-85f2-604100f6d6f0

Click to open module...

Manufacturing im digitalen Zeitalter

Volker Schiemann, VP Sales Engineering Europe GTT, erklärt, wie sich das neue digitale Zeitalter auf die Hersteller auswirkt und die Unternehmensnetzwerke umgestaltet.
 Frankfurt am Main
Volker Schiemann
Volker Schiemann
VP Sales Engineering Europe GTT
Volker ist ein anerkannter Experte rund um das Thema IT- und Telekommunikation. Seit 2005 berät und begleitet er Unternehmen aller Größen und Branchen bei der Modernisierung von IT-Netzwerken und bei der Implementierung von SD-WAN-Projekten

Manufacturing im digitalen Zeitalter

Wie neue Netzwerkmodelle moderne Fertigungszyklen unterstützen

In der Fertigungbranche schreitet die technologische Entwicklung blitzschnell voran. Die Einführung von Robotern in Produktionslinien verlangt nach Automatisierung und die Verwendung von Drohnen für den Lagertransport soll die Effizienz erhöhen. Dazu kommen Internet-of-Things-Sensoren, die kontinuierlich Daten über das Equipement sammeln und analysieren. Damit kann die laufende Wartung unterstützt und das Leistungsniveau verbessert werden.

Hersteller nutzen diese neuen Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das ist umso wichtiger, seit die globalen Lieferketten durch die weltweite Pandemie unterbrochen wurden und die Hersteller Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen für den Betrieb ihrer Anlagen einführen und umsetzen mussten. Ziel aller Unternehmen ist es, ihre Liefer- und Produktionsketten zu verbessern sowie das Bestandsmanagement und die Online-Bestellmethoden zu optimieren. Dies kann jedoch die bereits angespannte Netzwerkkonnektivität weiter belasten.

 

Die richtigen Netzwerkdienste

Für den täglichen Produktionsbetrieb ist eine hohe Bandbreite erforderlich. Hersteller müssen Hunderte von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern an verschiedenen Standorten und in unterschiedlichen Regionen miteinander verbinden. Gerade Netzwerke und die Infrastruktur müssen in der Lage sein, diese Anforderungen effektiv zu erfüllen. Das kann für jedes moderne Unternehmen eine Herausforderung sein, spielt in der Fertigung aber eine besonders entscheidende Rolle.

Technologie wird eingeführt, um die Effizienz der Liefer- und Produktionsketten zu erhöhen sowie die Lagerverwaltung und Online-Bestellmethoden zu verbessern.

Hersteller sind immer mehr auf die Einführung von Cloud, künstlicher Intelligenz, 5G und IoT-Anwendungen angewiesen. Um mithalten zu können, ist es wichtig, dass Unternehmen in der Lage sind, ihre Infrastruktur an neue Trends anzupassen und sicherzustellen, dass sie den richtigen Netzwerkdienstleister haben, der die besten Ergebnisse für das Unternehmen und seine Kunden erzielt.

 

Neukonzeption des Fertigungslebenszyklus

Durch die veränderten Marktanforderungen und die Erweiterung der technologischen Möglichkeiten wird der gesamte Fertigungslebenszyklus neu konzipiert. In der Vergangenheit verkauften die Hersteller Produkte. Wenn diese Produkte kaputt gingen, konnten sie Ersatz und Reparaturen anbieten. Heute verkaufen die Hersteller oft Produkte im Abonnement - zusammen mit laufenden Wartungsdienstleistungen.


Technologische Fortschritte in Bereichen wie Sensoren, kombiniert mit allgegenwärtiger Konnektivität und dem Aufkommen von Subscription-as-a-Service-Modellen über die Cloud, haben die Art und Weise, wie Produkte gekauft und konsumiert werden, verändert. Das bietet erweiterte Möglichkeiten für das Produktlebenszyklusmanagement: Hersteller können ihre Produkte mit neuen Services wie Fehlerüberwachung sowie proaktiver Wartung und Reparatur liefern. Wo die IT früher eine Unterstützungsfunktion hatte, wird sie jetzt zu einem Enabler für Hersteller und in einigen Fällen zu einem Teil des Kernprodukts.


Der Lebenszyklus der Fertigung wird aufgrund der sich ändernden Marktanforderungen & der Erweiterung der technologischen Möglichkeiten neu konzipiert.

 

Mit der Entwicklung von internetbasierten Diensten entstehen überall Möglichkeiten für immer anspruchsvollere Anwendungen und damit verbundene Einnahmequellen. Infolgedessen explodiert der Bandbreitenbedarf. Außerdem werden die Netzwerke immer komplexer und schwieriger zu verwalten. Einige Hersteller benötigen zum Beispiel eine Möglichkeit, mit dem Produkt zu kommunizieren, sobald es an den Kunden ausgeliefert wurde. Gleichzeitig sollte eine Konnektivität zu den Produkten in den Räumlichkeiten des Kunden bereitgestellt werden, um regelmäßige Wartungs- und Supportdienste aus der Ferne anbieten zu können.

 

Netzwerke erfinden sich neu

Um neue Geschäftsmodelle zu unterstützen und die Vorteile neuer Technologien zu nutzen, müssen Hersteller ihre zugrundeliegende IT-Architektur überdenken und bestehende Netzwerke neu konzipieren. Ziel ist es sicherzustellen, dass eine zuverlässige und sichere Konnektivität für den gesamten Produkt- und Service-Lebenszyklus verfügbar ist. In der Vergangenheit bauten Hersteller ihre IT-Infrastrukturkapazitäten intern auf. Typischerweise wurde ein privates MPLS-Netzwerk mit einem unterstützenden Rechenzentrum verbunden. Alles in einer geschlossenen Umgebung, einer „Closed Routing Domain“. Auf dieser Art von Netzwerkdesign lief nur eine kleine Anzahl von Anwendungen, obwohl zum Teil auch große Konstruktionsdateien oder Datenmengen übertragen werden mussten, um die Produktion zu erleichtern.

Immer mehr Hersteller versuchen nun, eine stärker vernetzte IT-Umgebung aufzubauen. Viele drängen darauf, ihre eigenen Standorte für Fertigungsprozesse zu vernetzen, Informationen an ihre Partnerstandorte weiterzugeben und die Logistik von Produkten auf dem Weg zu verfolgen. Außerdem wollen sie Software-Updates für Geräte in der Umgebung eines Kunden bereitzustellen. Gleichzeitig führt die zunehmende Vernetzung in der Fertigung aber auch zu einer Datenexplosion durch Geräte, die verschiedene Teile des Fertigungsprozesses managen. Diese Daten können genutzt werden, um den Gesamtprozess effizienter zu gestalten und gehen Hand in Hand mit der Automatisierung in der Produktion.

Wo die IT früher eine Unterstützungsfunktion hatte, ist sie jetzt elementar für die Hersteller geworden. In einigen Fällen ist sie sogar Teil des Kernprodukts

Innerhalb der Infrastruktur, die diesen Produktlebenszyklus unterstützt, gibt es viele Bereiche in der Lieferkette, mit denen sich Hersteller verbinden, um diese zu steuern, die Kontrolle zu übernehmen oder abzugeben. Jedes Szenario profitiert von ganz unterschiedlichen Konnektivitätsmodellen. Zum Beispiel profitieren Maschinen im Haus, die sich nicht bewegen, von einer festen Leitung, um die Konsistenz der Verbindung zu gewährleisten. Roboter oder andere nicht statische Geräte können Wi-Fi oder andere Kurzstrecken-Kommunikationsmethoden nutzen, um Informationen zu übertragen. Hier stellt sich 5G zunehmend als starker Anwärter für diese Art von Anwendung heraus. Das Fehlen einer festen Leitung bedeutet jedoch, dass es zu Problemen mit der Stromversorgung kommen kann. Weil Unternehmen verstärkt auf drahtlose Lösungen setzen, muss eine ausreichende Infrastruktur vorhanden sein, um größere Unterbrechungen der Konnektivität zu vermeiden.

 

SD-WAN: ein neues Konnektivitätsmodell

Hersteller müssen ein kohärentes Netz von Konnektivitätsoptionen schaffen. Rund-um-die-Uhr-Systemunterstützung ist eine wachsende Kundenerwartung, daher sollten Produzenten in der Lage sein, sich jederzeit mit ihren Produkten zu verbinden, um deren Funktionalität sicherzustellen. Viele Unternehmen haben private oder virtuelle Verbindungen mit ihren Industrierobotern implementiert, damit diese immer im Blick bleiben und bei Bedarf repariert werden können.


In einigen Fällen muss sich der Hersteller mit dem Firmennetzwerk des Kunden verbinden. Software Defined-Wide Area Networking (SD-WAN) bietet Herstellern agilere Methoden, um den Datenverkehr zu den einzelnen Standorten und zu öffentlichen Internetanwendungen zu bringen. Es bedeutet auch, dass eine breite Palette von Zugangsoptionen, einschließlich Glasfaser, Kabel, DSL und Wireless, genutzt werden kann, um Anwendungen innerhalb von Minuten auf jeder Plattform bereitzustellen.

Innerhalb der Infrastruktur, die diesen Produktlebenszyklus unterstützt, gibt es viele Bereiche in der Lieferkette, mit denen sich Hersteller verbinden, um diese im Bick zu haben und deren Kontrolle zu ergreifen oder abzugeben. Jedes Szenario profitiert von ganz unterschiedlichen Konnektivitätsmodellen.

SD-WAN ermöglicht es Herstellern, verschiedene Konnektivitätsmethoden für Flexibilität und Reichweite zu nutzen. So kann es zum Beispiel sehr teuer sein, Glasfaser bis zu einem entfernten Standort zu verlegen wenn Breitband-Internet verfügbar ist. Mit SD-WAN kann eine Konnektivitätslösung günstigere Verbindungsmöglichkeiten einbeziehen und die Qualität verbessern, so dass Unternehmensanwendungen darüber laufen. Es ist möglich, den Standort schneller und mit zwei verschiedenen Leitungen und automatischem Failover zu verbinden, so dass die Hersteller eine vergleichbare Leistung erhalten. In vielen Fällen zu geringeren Kosten. Zudem können die beiden Anforderungsgruppen gemeinsam gemanagt werden.


Gleichzeitig werden Teile der Steuerungsebene zentralisiert, um das Management zu vereinfachen. Regeln und Richtlinien können automatisch verteilt und in Sekundenschnelle umgesetzt werden, was die Betriebskosten für die IT senkt. SD-WAN maximiert die Bandbreitenressourcen in der Zentrale, in Zweigstellen oder in der Cloud und gewährleistet hochwertige Services durch intelligente Nutzung mehrerer Pfade, einschließlich Breitbandverbindungen. Außerdem werden die Identifizierung und Priorisierung von Diensten unterstützt, damit Anwendungen reibungslos laufen.

SD-WAN maximiert die Bandbreitenressourcen und stellt hochwertige Dienste sicher, indem es mehrere Pfade, einschließlich Breitbandverbindungen intelligent ausnutzt. Die Identifizierung und Priorisierung wird damit unterstützt, damit Anwendungen reibungslos laufen.

Jedes auftretende Szenario kann potenziell von einem anderen Konnektivitätsmodell profitieren. Deshalb ist es von großem Vorteil, wenn Hersteller wissen, wie sie eine flexible vernetzte Umgebung schaffen können. Netzwerke wachsen und werden immer komplexer, aber SD-WAN verbindet die Leistungsfähigkeit des Internets mit dem verstärkten Einsatz von Software im Wide Area Networking.

 

Wettbewerbsvorteile schaffen

Um von anwendungssensibler Konnektivität mit niedriger Latenz zu profitieren empfehlen wir mit einem erprobten SD-WAN-Anbieter zusammenzuarbeiten. Er kann Unternehmen mit der Agilität ausstatten, um auf Marktveränderungen zu reagieren und gleichzeitig die Anforderungen von Kunden, Partnern, Lieferanten und internen Mitarbeitern erfüllen.


Durch die Einführung moderner Geschäftsmodelle finden Hersteller neue Möglichkeiten, die es ihnen erlauben Wettbewerbsvorteile zu sichern. Zunehmend spielen softwaredefinierte intelligente Netzwerke eine wichtige Rolle und bilden das Rückgrat für die Bereitstellung neuer Produkte und Dienstleistungen. Um neue Dienste anbieten zu können, ist es sinnvoll mit einem Provider zusammenarbeiten, der Erfahrung in ihrer Branche hat. So ist sichergestellt, dass der richtige Netzwerkansatz gefunden wird, um die verschiedenen Anforderungen der hochgradig vernetzten und intelligenten Fertigungsumgebung auszugleichen.

 

 

 

Telefon
E-Mail
Kontaktieren Sie uns
Newsletter
Vertrieb:
+43 1 867 53 100
GTT NOC:
Toll Free: +43 800 300 233 Toll Free: +49 800 0000221 Non Toll Free: +44 800 640 6433
Vertrieb:
[email protected]
GTT NOC:
[email protected]